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Luftaufnahme des Siebengebirges. Zu erkennen sind einige Hügel und der Rhein. Es ist dämmrig und bewölkt.

Naturpark Siebengebirge

Naturpark Siebengebirge

Der Naturpark Siebengebirge zieht sich vom rechtsrheinischen Bonner Stadtgebiet über Sankt Augustin und Königswinter bis Bad Honnef. Das Siebengebirge besteht aus über 40 vulkanischen Kuppen, als deren wichtigste heute angegeben werden:

Oelberg (461 m), Löwenburg (455 m), Lohrberg (432 m), Nonnenstromberg (335 m), Petersberg (331 m), Wolkenburg (324 m) und Drachenfels (321 m).

Seine Rettung vor der Zerstörung im 19. Jh. durch zahllose Steinbrüche verdankt das Siebengebirge dem 1869 in Bonn gegründeten Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS), der den Steinbruchbesitzern die Brüche abkaufte. Mit seinen 11.200 Hektar zählt der Naturpark Siebengebirge zwar zu den kleinsten in Deutschland, zeigt jedoch auf engem Raum eine große Vielfalt in Geologie, Fauna und Flora.

1971 wurde das Siebengebirge erstmals mit dem Europadiplom ausgezeichnet, das der Europarat für geschützte Landschaften verleiht, die von europäischem Interesse sind. 2006 erhielt es das Prädikat "Nationaler Geotop". 2010 richtete der VVS hier das erste offizielle "Wildnisgebiet" in Deutschland außerhalb der Nationalparke ein.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die bedeutende sakrale Klosterlandschaft Heisterbach mit ihrer aus dem 13. Jh. stammenden Chorruine am Übergang des romanischen zum gotischen Stil und das ausgezeichnet restaurierte neugotische Schloss Drachenburg einschließlich des Museums der deutschen Naturschutzgeschichte sowie der sagenumwobene Drachenfels, zu dem bereits seit 1883 eine Zahnradbahn führt. Besondere Attraktionen sind aber auch die Gipfel des Oelbergs, des Petersbergs und der Löwenburg.


Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS)
Löwenburger Str. 2
53639 Königswinter-Margarethenhöhe
Tel: +49 (0) 22 23 / 90 94 94
Fax: +49 (0) 22 23 / 90 97 00
E-mail: info@naturpark-siebengebirge.de
Internet: www.naturpark-siebengebirge.de

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