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Aufnahme der Aggertalsperre. Der Himmel ist blau und ohne Wolken. Die Ufer sind bewaldet.

Naturpark Bergisches Land

Naturpark Bergisches Land

„Wo die Wälder noch rauschen,
die Nachtigall singt,
die Berge hoch ragen,
der Ambos erklingt..."


Die in der ersten Strophe des Heimatliedes besungene intakte Natur ist im Bergischen Land noch zu finden. Die Mittelgebirgslandschaft des über 2.100 Quadratkilometer großen Naturparks ist durch den ständigen Wechsel von bewaldeten Höhen und Wiesentälern geprägt. Unten in den Tälern und Siefen sind teils wunderschöne Bachauen zu erleben; auf den Höhen gibt es herrliche Ausblicke zu bewundern, die beispielsweise von Wipperfürth aus das 50 Kilometer entfernte Siebengebirge erblicken lassen. Harmonisch fügen sich die typischen Schiefer- und Fachwerkhäuser in das Landschaftsbild ein. Stauseen und Talsperren wie blaue Oasen ziehen Wanderfans und Wassersportbegeisterte in ihren Bann. Schlösser, „Bonte Kerken" und Kotten laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein.

Das Bergische Land, verdankt seinen Namen, anders als zu vermuten, nicht der hügeligen Landschaft, sondern den Grafen von Berg, die als Adelsgeschlecht ihre Blütezeit im 12. und 13. Jahrhundert hatten. Die Macht der Grafen ist noch heute an ihrem 1188 erbauten Stammsitz, dem Schloss Burg bei Solingen, zu erkennen. Andere Schlösser, wie zum Beispiel Schloss Homburg bei Nümbrecht und Schloss Bensberg oder Ruinen wie die Burgruine Windeck und die Ruine Eibach bei Lindlar, geben ebenfalls einen Einblick in die einstmalige Pracht der Landesherren.

Kennzeichen für den Naturpark sind auch die Relikte der Früh-Industrie. Durch den Wasserreichtum bedingt - im Raum Wipperfürth bis zu 1.200 Millimeter pro Jahr - entstanden einst an den Flussläufen viele Hämmer, Mühlen und Kotten. Damals dienten sie der Erzeugung von Papier, Eisen, Stahl, Wolle, Strom und Pulver. Heute gibt es unter anderem in Engelskirchen, Bergisch Gladbach oder Nümbrecht die Möglichkeit, umgebaute Mühlen als Gaststätten zu genießen oder die musealen Aufarbeitung der früheren Tätigkeit „handgreiflich" zu entdecken.

Gemeinsam mit dem Sauerländischen Gebirgsverein und dem ansässigen Touristik-Verband hat der Naturpark Bergisches Land, die bergische Museums- und Naturroute „Straße der Arbeit" entwickelt. Hier kann der (Rad)-Wanderer auf über 200 Kilometer Länge, aufgeteilt in acht Themenbereichen, hautnah die harte und entbehrungsreiche Arbeit seiner Vorfahren in den Steinbrüchen, dem Bergbau, der Stahlerstellung, der Pulverindustrie und dem Fuhrmannswesen entdecken.

Wer den Naturpark erkundet hat, ist danach oder auch zwischendurch in der heimischen Gastronomie herzlich willkommen. Bergische Spezialitäten wie die Bergische Kaffeetafel oder der Lieberhäuser Eierkuchen verwöhnen den Gast ebenso wie die Regionalmarke „bergisch pur", die in den Häusern der Gastronomiegemeinschaft „Bergische Gastlichkeit" ihre Produkte anbietet. Während der „Bergischen Wochen in Lindlar" werden typisch bergische Gerichte einem immer größer werdenden Publikum serviert, der Feinschmecker findet im Sterne-Restaurant Schloss Bensberg oder Schloss Lerchenbach die passende Adresse.


Zweckverband Naturpark Bergisches Land
Moltkestraße 34
51643 Gummersbach
Tel: +49 (0) 22 61 / 88 69 09
Fax: +49 (0) 22 61 / 88 18 88
E-Mail: naturpark@bergischesland.de
Internet: www.naturpark-bergisches-land.de

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Der Naturpark Bergisches Land ist ausgezeichnet als:


Qualitätsnaturpark

Die Qualitätsoffensive Naturparke wurde vom Verband Deutscher Naturparke e.V. (VDN) in enger Abstimmung mit den Naturparken entwickelt. Mit Hilfe eines Kriterienkatalogs wird die Qualität der Naturparkarbeit messbar gemacht.

Mehr Informationen zur "Qualitätsoffensive Naturparke"

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